Banminth® "Katze" ad us. vet., Paste
Tierarzneimittel
Kompendium
der Schweiz
 

Zoetis Schweiz GmbH

Entwurmungspaste für Katzen

ATCvet: QP52AF02

 

Zusammensetzung

1 g Paste enthält: Pyrantelum (ut P. pamoas) 40,0 mg, Conserv.: E 216, E 218, excipiens ad pastam
 

Fachinformationen Wirkstoffe (CliniPharm)

Pyrantel
 

Eigenschaften / Wirkungen

Banminth "Katze" ist ein geschmacksneutrales, gut verträgliches Anthelminthikum zur Prophylaxe und Therapie des Spul- und Hakenwurmbefalls bei Katzen. Es entfaltet seine Wirksamkeit durch Blockierung der neuromuskulären Schaltstellen der Nematoden, was zu deren irreversiblen Lähmung und nachfolgender Ausscheidung mit dem Kot führt.
 

Indikationen

Banminth "Katze" ist wirksam gegen die wichtigsten bei Katzen vorkommenden Nematoden wie Toxocara cati (mystax), Toxascaris leonina und Ancylostoma tubaeforme.
 
Bei der notwendigen Dosierung von 57,65 mg Pyrantelhydrogenpamoat (20 mg Pyrantel-Base) pro kg Körpergewicht reicht ein Injektor zu 3 g für die Behandlung einer Katze bis zu 6 kg. Die für leichtere Tiere benötigte Pastenmenge kann mittels des praxisgerechten, graduierten Oralinjektors leicht abgemessen werden, wobei ein Teilstrich der Pastenmenge entspricht, die für die Entwurmung von 1 kg Körpergewicht notwendig ist.
Dank der guten Verträglichkeit des Präparates soll und kann Banminth "Katze" schon bei Jungtieren angewendet werden.
Für die routinemässige Verabreichung von Banminth "Katze" sind folgende Zeitpunkte empfehlenswert:
 

Jungtiere:

-erste Behandlung ab dem 10. Lebenstag
-weitere Behandlungen alle 2 Wochen bis zum Alter von 8 - 10 Wochen
-vor einer Impfung
-im ersten Lebensjahr 3 - 4 x
 

Erwachsene Tiere:

-mindestens 1 - 2 × jährlich
 

Zuchtkätzinnen:

-während der Brunst (Ranzzeit)
-10 Tage vor und 10 Tage nach dem Werfen (zusammen mit den Jungtieren!)
 

Allgemeine Grundsätze:

-eine Entwurmung soll immer nach einem positiven Befund einer parasitologischen Kotuntersuchung durchgeführt werden.
-bei Befall mit Spulwürmern ist die Behandlung jeweils nach 2 Wochen zu wiederholen.
 
Die zur Entwurmung nötige Pastenmenge ist auf einmal zu verabreichen. Dies geschieht vorzugsweise, indem das Präparat aus dem Dosierinjektor in kleineren Portionen hinter einem oberen Eckzahn auf die Zunge der Katze gedrückt wird.
Die abgemessene Pastenmenge kann aber auch mit dem Futter vermischt oder auf die Pfoten gestrichen werden; nach anfänglichem Zögern erfolgt die Aufnahme bereitwillig. Es sind keine Unverträglichkeitssymptome zu erwarten. Von Diätmassnahmen kann abgesehen werden. Die dank planmässiger Entwurmungsbehandlungen erlangte Wurmfreiheit führt zu einer erheblichen Vitalitätssteigerung der Tiere und fördert deren allgemeines Wohlbefinden. Nicht zuletzt sind diese Massnahmen auch angezeigt im Hinblick auf eine Gesundheitsgefährdung von Kontaktpersonen, namentlich von Kindern.
 

Anwendungseinschränkungen

Kontraindikationen

Keine
 

Vorsichtsmassnahmen

Banminth "Katze" besitzt einen ausserordentlich hohen therapeutischen Index (eine mehr als 120-fache Überdosierung wird ohne toxische Symptome vertragen) und kann ohne Bedenken Katzen jeden Alters verabreicht werden.
Da Pyrantehlhydrogenpamoat keine teratogenen Eigenschaften besitzt, dürfen mit diesem Präparat auch tragende und säugende Kätzinnen ohne Risiken behandelt werden.
 

Unerwünschte Wirkungen

VetVigilance: Pharmacovigilance-Meldung erstatten
 

Sonstige Hinweise

Das Präparat darf nur bis zu dem auf der Packung mit "Exp" bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15 - 25°C) aufbewahren.
Tierarzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren!
 

Packungen

Oral-Dosierinjektor à 3 g

Abgabekategorie: B

Swissmedic Nr. 40'805

Informationsstand: 03/2006

Dieser Text ist behördlich genehmigt.

 
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