Dosierung - allgemein
Bezüglich der Grundregeln zur Dosierung und Anwendung der Glukokortikoide (GK) wird auf Glukokortikoide - Dosierung verwiesen.
Für jede GK-Therapie, ausser für die Substitution bei einer Nebennierenrindeninsuffizienz (NNR-Insuffizienz), sollten folgende Grundsätze eingehalten werden (MacDonald 2000; Plumb 2002):
| - | möglichst kurze Therapiedauer und |
| - | GK individuell nach Schweregrad, Art und Verlauf der Erkrankung sowie nach dem Ansprechen des Patienten dosieren. |
Vögel
Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden. Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögel ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Kaleta 1999).
Dosierung - speziell
Hilfe: Masseinheiten und Umrechnungen
| Katze - Prednisolon | | intramuskulär | Allergie, nichtinfektiöse Entzündung: Kurzzeit- und Initialtherapie
Immunsuppression
Immunbedingte Thrombozytopenie
| - | 1 - 3 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; Dosis auf 0,5 - 1,0 mg/kg alle zwei bis drei Tage ausschleichen (Morgan 1991b) |
Eosinophiles Ulcus (eosinophiler Granulom-Komplex)
| - | 0,5 - 4 mg/kg; kann auch zusammen mit GK-Salben intraläsional appliziert werden (Bigler 2001). |
Feline Polymyositis
| - | 2 mg/kg 1 × täglich bis die Symptome verschwunden sind, dann Dosierung langsam ausschleichen; bei Rezidiven sollte die aktuelle Dosierung verdoppelt werden (Jaggy 2003; Davies 1984b). |
|
| intravenös | Substitution bei akuter Addisonkrise
| - | 5 mg in 0,9%iger NaCl-Infusion in einer Menge von 10 - 15% des Körpergewichts über 4 Stunden; ein Drittel innerhalb der ersten 30 Minuten, anschliessend wird die Infusion mit einer Geschwindigkeit von 100 ml/kg pro 24 Stunden fortgesetzt; später 1 mg alle 6 Stunden s.c. oder Dexamethason i.v. verwenden; wegen fehlender mineralokortikoider Wirkung des Prednisolons zusätzliche Verabreichung von 2 mg/kg Desoxycorticosteronpivalat als Depotinjektion s.c. oder i.m. alle 20 - 25 Tage (Reusch 2003). |
| - | 5 - 8 mg/kg (Ungemach 2003a) |
Schock und lebensbedrohliche Zustände; akute anaphylaktische Reaktionen
| - | 10 - 30 mg/kg möglichst früh im Schockgeschehen; umstritten, ob Wiederholung der Therapie notwendig (Kraft 2003; Behrend 1997). |
| - | 10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a) |
Hämorrhagischer Schock
| - | 15 - 30 mg; je schneller mit der Therapie begonnen wird, um so besser ist die Prognose (Feldmann 1996). |
| - | 5 - 10 mg/kg als einmalige Applikation (Mischke 2003) |
Narkosezwischenfall: Aspiration
| - | 5 - 10 mg/kg; zusätzlich zur Antibiotikatherapie (Alef 2003) |
Akutes Trauma oder ZNS-Ödem
Eosinophiles Ulkus (eosinophiler Granulom-Komplex)
| - | 0,5 - 4 mg/kg; kann auch zusammen mit GK-Salben intraläsional appliziert werden (Bigler 2001). |
Chemotherapie verschiedener Neoplasien
| - | 20 - 50 mg/m2 Körperoberfläche alle 24 - 48 Stunden; gilt für: Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie, chronische lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003) |
|
| oral | Substitutionstherapie bei Morbus Addison
| - | 0,5 mg/kg 2 × täglich als Initialdosis; 0,1 - 0,2 mg/kg/Tag als Erhaltungsdosis (Kraft 2003); in moderaten Stresssituationen sollte die Dosis das 2 - 5-fache, in erheblichen Stresssituationen das 5 - 20fache der Grunddosis betragen (Ferguson 2001). |
| - | 0,1 - 0,2 mg/kg 2 × täglich; individuelle Anpassung der Dosierung erforderlich (Kraft 1998a) |
| - | 0,05 - 0,1 mg/kg 2 × täglich kombiniert mit 0,05 - 0,1 mg/Katze Fludrocortison 2 × täglich; lebenslange Substitution nötig (Reusch 2003) |
Allergie: Kurzzeit- und Initialtherapie
Allergie: Erhaltungsdosis
Juckreiz
| - | 1 mg/kg 2 × täglich für 5 bis 7 Tage; dann 1 mg/kg 1 × täglich für 5 bis 7 Tage; schliesslich 1 mg/kg jeden zweiten Tag für 5 bis 7 Tage (Rosser 1988) |
| - | 1,0 - 2,0 mg/kg 1 × täglich (Rosychuk 1989) |
Flohallergie
| - | 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 5 Tage; anschliessend schrittweise Dosisreduktion bis zur alternierenden Therapie, - üblicherweise 1 - 2 mg/kg jeden zweiten Tag (Plumb 2002) |
Futtermittelallergie
Allergische Bronchitis
Autoimmunkrankheiten
| - | 2,2 - 6,6 mg/kg alle 12 Stunden als Induktionstherapie während 10 - 28 Tagen (Behrend 1997) |
| - | 3 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a) |
| - | 2,2 - 6,6 mg/kg/Tag aufgeteilt auf 2 - 3 Applikationen; gilt für immunbedingte Gelenkserkrankungen, Glomerulopathien, hämolytische Anämie, Thrombozytopenie, systemischer Lupus erythematosus, Hautkrankheiten u.a. (Feldmann 1996) |
| - | 2 - 5 mg/kg 2 × täglich; später ausschleichende Therapie (Kraft 2003) |
Immunbedingte hämolytische Anämie
| - | 1 - 4 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen (Morgan 1991b; Allen 1993a) |
| - | 1 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a) |
| - | 0,5 - 1,0 mg/kg 2 × täglich; Verabreichung bis zum Verschwinden der Symptome, danach ausschleichende Therapie und Festlegung der gerade noch wirksamen Dosis (Kraft 1998a) |
Immunbedingte Thrombozytopenie
| - | 1 - 3 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; Reduktion der Dosis auf 0,5 - 1,0 mg/kg alle zwei bis drei Tage appliziert (Morgan 1991b) |
Chronisch progressive Polyarthritis
| - | 1 - 3 mg/kg 1 × täglich während 2 Wochen als Initialdosis; nach der Remission Reduktion der Dosierung in Intervallen von 2 - 4 Wochen; Erhaltungsdosis: 0,5 - 1 mg/kg 1 × jeden zweiten Tag (Alber 2003). |
Polymyositis
| - | 2 mg/kg 1 × täglich bis die Symptome verschwunden sind, dann ausschleichende Therapie und absetzen; bei Rezidiven sollte die aktuelle Dosierung verdoppelt werden (Jaggy 2003; Davies 1984b). |
Eosinophiles Ulcus (eosinophiler Granulom-Komplex)
| - | 2 mg/kg/Tag; je nach Erfolg der Therapie wird die Dosis ausgeschlichen; Behandlung bis Läsion verschwunden ist (Roosje 2003) |
| - | 2 - 4,4 mg/kg 1 × täglich (Morgan 1991b; Plumb 2002); für chronische Fälle eine Dosis von 0,5 - 1 mg/kg jeden zweiten Tag verwenden (Plumb 2002). |
Lineares Granulom
| - | 0,5 mg/kg 2 × täglich; schliesslich ausschleichende Therapie (Plumb 2002) |
Feline miliare Dermatose
| - | 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 5 - 7 Tage; anschliessend schrittweise Dosisreduktion bis zur alternierenden Therapie, - üblicherweise 1 - 2 mg/kg jeden zweiten Tag (Plumb 2002) |
Entzündungshemmung: Initialdosis
Entzündungshemmung: Erhaltungsdosis
| - | 0,5 - 1,0 mg/kg 2 × täglich; Verabreichung bis zum Verschwinden der Symptome, danach ausschleichende Therapie und Festlegung der gerade noch wirksamen Dosis (Kraft 1998a) |
| - | 1,1 - 4,4 mg/kg jeden zweiten Tag (Ferguson 2001) |
Augenentzündungen, die eine systemische Therapie erfordern
| - | 1 mg/kg alle 12 Stunden für 7 Tage; dann Ausschleichen der Therapie (Miller 1995b) |
| - | 1 - 2 mg/kg/Tag (morgens); später ausschleichende Therapie (Stades 1998) |
Allergische bzw. immunbedingte Magen-Darmkrankheiten
| - | 1 - 3 mg/kg 1 × täglich während 2 Wochen; nach Abklingen der Symptome sollte die Dosis schrittweise alle 2 - 4 Wochen auf eine Erhaltungsdosis von 0,5 - 1 mg/kg jeden zweiten Tag reduziert werden (Alber 2003). |
Eosinophile Gastritis
| - | 0,5 - 1,5 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; über 3 Monate langsam ausschleichende Therapie (Morgan 1991b; Allen 1993a) |
Eosinophile Enteritis, Colitis
| - | 1 - 3 mg/kg 1 × täglich; ausschleichen zur alternierenden Therapie (Allen 1993a; Morgan 1991b); dieser Typ der entzündlichen Darmerkrankungen ist öfters therapierefraktär und reagiert dann nicht mehr auf GK (Gruffydd-Jones 2003). |
Lympho-Plasmazelluläre Enteritis
| - | 1 mg/kg 2 × täglich; Dosis wöchentlich reduzieren (Morgan 1991b; Allen 1993a) |
| - | 4 mg/kg/Tag; bei Besserung der Symptome sollte die Dosis alle 5 - 10 Tage halbiert werden (Gruffydd-Jones 2003) . |
| - | 1 - 3 mg/kg 1 × täglich während 2 Wochen; Reduktion der Dosierung in Intervallen von 2 - 4 Wochen, nachdem Remission eingetreten ist; Erhaltungsdosis: 0,5 - 1 mg/kg, 1 × jeden zweiten Tag (Alber 2003) |
Plasmazelluläre Gingivitis-Pharyngitis
Lymphozytäre Cholangitis, chronisch aktive Hepatitis, Kupfer-Hepatopathie
Chemotherapie bei verschiedenen Neoplasien
| - | 20 - 50 mg/m2 Körperoberfläche alle 24 - 48 Stunden; gilt für Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie, chronische lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003) |
Kongenitaler Hydrozephalus
Hyperkalzämie
|
| subkutan | Eosinophiles Ulcus (eosinophiler Granulom-Komplex)
| - | 0,5 - 4 mg/kg; kann auch zusammen mit GK-Salben intraläsional appliziert werden (Bigler 2001). |
Chemotherapie bei verschiedenen Neoplasien
| - | 20 - 50 mg/m2 Körperoberfläche alle 24 - 48 Stunden; gilt für: Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie, chronische lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003) |
|
| Katze - Prednisolonacetat | | intramuskulär | Hypoadrenokortizismus
|
| konjunktival | Augenerkrankungen
| - | 1 Tropfen 1%ige Prednisolonacetat-Suspension alle 6 - 24 Stunden; falls nötig stündliche Behandlung (Miller 1995b) |
|
| Katze - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | Allergische Bronchitis, Asthma
|
| intravenös | Schock- und Notfallbehandlung
Allergische Bronchitis, Asthma
|
| Hund - Prednisolon | | intramuskulär | Allergie, nichtinfektiöse Entzündung: Kurzzeit- und Initialtherapie
| - | 1 - 3 mg/kg/Tag; aufgeteilt auf 2 bis 3 Applikationen (Ungemach 2003a) |
Immunsuppression
Immunbedingte Thrombozytopenie
| - | 1 - 3 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; Dosis auf bis 0,5 - 1,0 mg/kg ausschleichen (Morgan 1991b) |
Polymyositis
| - | 2 mg/kg/Tag bis zur Besserung; weiter mit 1 mg/kg/Tag für 7 Tage, dann 1 mg/kg jeden 2. Tag für 7 Tage und schliesslich 0,5 mg/kg jeden 2. Tag für 7 Tage (Kornberg 2001a; Davies 1984b) |
|
| intravenös | Hypoadrenokortizismus
| - | 1 mg/kg initial; dann 0,2 mg/kg alle 6 Stunden; später orale Therapie: 0,05 - 0,1 mg/kg 2 × täglich, dazu Fludrocortison 0,01 - 0,04 mg/kg ein- bis zweimal pro Tag nach Effekt (Suter 2001a). |
Schockbehandlung, Notfallbehandlung, akute anaphylaktische Reaktionen
| - | 10 - 30 mg/kg; möglichst früh im Schockgeschehen; es ist umstritten, ob eine Wiederholung der Therapie notwendig ist (Behrend 1997). |
| - | 15 - 30 mg/kg als einmalige Behandlung (Kraft 2003; Suter 2001a) |
| - | 10 - 30 mg/kg langsam i.v. alle 8 bis 12 Stunden (Ungemach 2003a) |
Schlangenbisse
| - | 5 - 10 mg/kg; einmalige Behandlung, wenn danach symptomlos; sonst 1 mg/kg 2 × täglich während 3 - 5 Tagen, danach bis zum 10. Tag ausschleichen; die Kombination mit Antihistaminika wird empfohlen (Kraft 1998b; Kleber 1998). |
Enzephalopathien, Trauma oder ZNS-Ödem
| - | 15 - 30 mg/kg als einmalige Behandlung (Kraft 2003); gegebenenfalls nach drei bis vier Stunden wiederholen (Kraft 1998a) |
Immunsuppression
| - | 2 - 5 mg/kg; zu Beginn ggf. alle 8 bis 12 Stunden wiederholen (Kraft 1998a) |
|
| oral | Substitutionstherapie bei Morbus Addison
| - | 0,5 mg/kg 2 × täglich als Initialdosis; 0,1 - 0,2 mg/kg/Tag als Erhaltungsdosis (Kraft 2003); in moderaten Stresssituationen sollte die Dosis das 2 - 5-fache, in erheblichen Stresssituationen das 5 - 20fache der Grunddosis betragen (Ferguson 2001). |
| - | 0,05 - 0,1 mg/kg 2 × täglich, zusätzlich zur Therapie mit Mineralokortikoiden; Etwa die Hälfte der mit Fludrocortison und praktisch alle mit Desoxycorticosteronpivalat therapierten Patienten benötigen zusätzlich Glukokortikoide. Die Dosis kann sich bei Erkrankung, Trauma, Stress auf das 5- bis 10fache erhöhen (Reusch 2001). |
| - | 0,2 - 0,4 mg/kg 1 × täglich bis jeden zweiten Tag (Allen 1993a; Morgan 1991b) |
| - | 0,1 - 0,2 mg/kg 2 × täglich; individuelle Anpassung der Dosierung erforderlich (Kraft 1998a) |
Allergie, nicht-infektiöse Entzündungen
| - | 0,55 mg/kg alle 12 Stunden während 5 - 7 Tagen als Initialtherapie; als Erhaltungstherapie 0,55 - 2,2 mg/kg jeden zweiten Tag (Ferguson 2001) |
| - | 0,5 mg/kg 2 × täglich während 5 bis 10 Tagen, dann Dosis langsam reduzieren (Allen 1993a; Davies 1984b). |
| - | 0,5 - 1,0 mg/kg 2 × täglich; Verabreichung bis zum Verschwinden der Symptome, danach auf die gerade noch wirksame Dosis ausschleichen (Suter 2001a; Kraft 1998a; Kraft 2003). |
| - | 0,5 - 1 mg/kg/Tag als Erhaltungsdosis (Rosychuk 1989) |
Futtermittelallergie
| - | 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen) |
| - | gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen |
| - | schliesslich langsames Ausschleichen bis Therapieende über 2 Wochen (Hall 1998) |
| - | 0,5 mg/kg 1 × täglich; nach 7 Tagen auf die gerade noch wirksame Dosis ausschleichen (Morgan 1991b) |
Juckreiz
| - | 0,5 mg/kg 2 × täglich für 5 bis 7 Tage; dann 0,5 mg/kg 1 × täglich für 5 bis 7 Tage; schliesslich 0,5 mg/kg jeden zweiten Tag für 5 bis 7 Tage (Rosser 1988) |
| - | 0,5 - 1 mg/kg 1 × täglich (Rosychuk 1989) |
Augenentzündungen, die eine systemische Therapie erfordern
| - | 1 mg/kg alle 12 Stunden für 7 Tage; dann Ausschleichen der Dosis (Miller 1995b) |
| - | 1 - 2 mg/kg/Tag 1 × täglich (morgens); später ausschleichen (Stades 1998) |
Autoimmunkrankheiten
| - | 2,2 - 6,6 mg/kg 2 × täglich als Initialtherapie während 10 - 28 Tagen (Behrend 1997; Ferguson 2001) |
| - | 2 mg/kg 2 × täglich (Allen 1993a) |
| - | 2,2 mg/kg 2 × täglich bis zur Remission der Krankheit, dann Dosis langsam reduzieren (Morgan 1991b) |
| - | 2 - 4 mg/kg 2 × täglich initial; später 1 - 2 mg/kg jeden zweiten Tag und schliesslich ausschleichen (Suter 2001a) |
| - | 2 - 5 mg/kg 2 × täglich, später ausschleichen der Therapie (Kraft 2003) |
Blutkrankheiten
| - | 1 - 4 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen zur Behandlung der immunbedingten hämolytischen Anämie (Allen 1993a; Plumb 2002; Morgan 1991b) |
| - | 2 - 4 mg/kg 1 × täglich zur Behandlung der immunbedingten Thrombozytopenie; ausschleichen zur Erhaltungstherapie: 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden; Prednisolon und Prednison sind die gebräuchlichsten GK, obwohl Dexamethason bei kritischen und refraktären Patienten effizienter sein kann (Mackin 1998). |
| - | 1 - 3 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen zur Behandlung der immunbedingten Thrombozytopenie; falls die Thrombozytenzahl steigt, kann die Dosis alle 1 - 2 Wochen um 50% (über Monate) reduziert werden (Morgan 1991b; Plumb 2002). |
| - | 2 mg/kg/Tag zur Behandlung der eosinophilen Leukämie (Morgan 1991b) |
Polymyositis
| - | 2 mg/kg/Tag bis zur Besserung, dann 1 mg/kg/Tag, dann 1 mg/kg jeden 2. Tag für 7 Tage und schliesslich 0,5 mg/kg jeden 2. Tag für 7 Tage (Kornberg 2001a; Davies 1984b) |
Kaumuskelmyositis
| - | 2 mg/kg/Tag für 7 Tage, dann 2 mg/kg jeden zweiten Tag, dann 1 mg/kg jeden zweiten Tag (Kornberg 2001a) |
Kongenitaler Hydrozephalus
| - | 0,25 - 0,5 mg/kg 2 × täglich; nach Ansprechen auf die Therapie jeden 2. Tag verabreichen und ausschleichen (Kornberg 2001a). |
| - | 0,5 mg/kg jeden zweiten Tag (Morgan 1991b) |
Sterileitrige Meningitis / Arteriitis (Steroid Responsive Meningitis)
| - | 2 - 4 mg/kg/Tag für eine Woche, dann 1 mg/kg/Tag für eine Woche, dann 1 mg/kg jeden 2. Tag für mindestens zwei Monate. Die Behandlung sollte wegen Rezidivgefahr nicht zu früh abgebrochen werden (Kornberg 2001a). |
| - | 1 - 2 mg/kg 2 × täglich über 7 - 10 Tage, dann jeden 2. Tag; ausschleichende Therapie über Wochen bis Monate (Arndt 2000) |
Granulomatöse Meningoenzephalomyelitis (GME)
| - | 1 - 2 mg/kg/Tag; nach Stabilisierung der klinischen Symptome kann die Dosis graduell reduziert werden; zu schnelle Reduktion der Dosis sowie Absetzen der Therapie kann zu Rezidiven führen (Meric 1988). |
| - | 1,0 - 1,5 mg/kg 2 × täglich während zwei Wochen (auch intramuskuläre Applikation möglich); ausschleichen auf 0,5 mg/kg jeden zweiten Tag; Therapiedauer 1 - 4 Monate oder länger (Morgan 1991b) |
Diskushernie, Diskusprolaps, Spondylopathie, Cauda Equina Syndrom
| - | 0,5 - 1,0 mg/kg 2 × täglich während drei Tagen; schliesslich 0,5 mg/kg einmal täglich während drei bis fünf Tagen (Morgan 1991b) |
Tremorsyndrom / White Shaker Syndrom
| - | 1 - 2 mg/kg/Tag für 4 Wochen, dann 0,5 - 1 mg/kg/Tag für 2 Wochen, dann 0,5 - 1 mg/kg alle 2 Tage für 2 Wochen und schliesslich 0,5 mg/kg alle 3 Tage für 4 Wochen (Kornberg 2001a) |
Sensibilitätsstörungen, Hyperästhesien, Parästhesien, Automutilation
| - | 0,5 - 2 mg/kg/Tag; als Zusatztherapie zu NSAID's, Narkotika und Psychopharmaka (Kornberg 2001a) |
Eosinophile Gastritis
| - | 0,5 - 1,5 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen; über 3 Monate langsam ausschleichen (Allen 1993a; Morgan 1991b) |
| - | 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen), |
| - | gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen, |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen, |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen, |
| - | schliesslich langsames Ausschleichen bis Therapieende über 2 Wochen (Hall 1998) |
Eosinophile Enteritis, Colitis
| - | 1 - 3 mg/kg 1 × täglich; ausschleichen zur alternierenden Therapie (eine Applikation jeden zweiten Tag) (Allen 1993a; Morgan 1991b) |
| - | 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen), |
| - | gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen, |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen, |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen, |
| - | schliesslich langsames Ausschleichen bis Therapieende über 2 Wochen (Hall 1998; Plumb 2002) |
Lympho-Plasmazelluläre Enteritis
| - | 1 mg/kg 2 × täglich; Dosis wöchentlich reduzieren (Morgan 1991b; Allen 1993a) |
| - | 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen), |
| - | gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen, |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen, |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen, |
| - | schliesslich langsames Ausschleichen bis Therapieende über 2 Wochen (Hall 1998) |
| - | 2,2 mg/kg/Tag aufgeteilt auf zwei Applikationen während 5 - 10 Tagen, |
| - | gefolgt von 1,1 mg/kg/Tag für 5 - 10 Tage, |
| - | schliesslich kann die Dosis langsam ausgeschlichen (alle 10 - 14 Tage halbieren) und auf eine alternierende Therapieform übergegangen werden (Plumb 2002). |
Lymphangiektasie
| - | 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (für 7 - 14 Tage; max. 4 Wochen) (Hall 1998; Plumb 2002). |
| 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 1 - 2 Wochen bis Therapie anspricht (max. 4 Wochen), |
| - | gefolgt von 1 - 2 mg/kg alle 24 Stunden für 1 - 2 Wochen, |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 24 Stunden für 4 Wochen, |
| - | gefolgt von 0,5 - 1,0 mg/kg alle 48 Stunden für 4 Wochen, |
| - | schliesslich langsames Ausschleichen bis Beendigung der Therapie über 2 Wochen (Hall 1998) |
Cholangitis
| - | 1 - 2 mg/kg 1 × täglich für mindestens einen Monat; in den nächsten 2 - 3 Monaten kann die Dosis jeden zweiten Tag verabreicht und schliesslich die Therapie ganz beendet werden; wird die Therapie zu früh abgebrochen, besteht Rezidivgefahr (Plumb 2002). |
Lympho-Plasmazelluläre- bzw. chronisch aktive Hepatitis
| - | 2,2 mg/kg 1 × täglich für einige Wochen und dann langsam ausschleichen auf 1,1 mg/kg alle zwei Tage (Plumb 2002) |
Kupfer-induziere Hepatopathie
| - | 0,5 - 1 mg/kg aufgeteilt auf zwei Applikationen pro Tag (Plumb 2002) |
Pankreatitis
| - | Bei Hunden, die schlecht auf die konventionelle Therapie ansprechen: 1 - 2 mg/kg alle 12 Stunden für 7 - 14 Tage; über 4 - 6 Wochen nach Wirkung ausschleichen (Plumb 2002). |
Neoplasien allgemein (ZNS-Tumore, canine Lymphome, usw.)
| - | 0,5 - 1 mg/kg anfangs 2 × täglich während einigen Tagen; nach Wirkung über Wochen bis Monate ausschleichen (Plumb 2002) |
Hyperkalzämie
Zusatztherapie bei Hyperinsulinismus
| - | 1 mg/kg aufgeteilt auf zwei Applikationen pro Tag; langsam auf die minimalste effektive Dosis reduzieren (Plumb 2002) |
Appetitstimulation
| - | 0,25 - 0,5 mg/kg 1 × täglich, jeden zweiten Tag oder periodisch je nach Indikation (Plumb 2002) |
Myastenia gravis
| - | 0,5 mg/kg/Tag initial; Dosis langsam steigern auf 2 mg/kg/Tag bis zur Remission, dann Dosis langsam reduzieren und jeden zweiten Tag nach Wirkung applizieren (Morgan 1991b) |
| - | 0,5 - 1,0 mg/kg/Tag; als Zusatztherapie oder bei Nichtansprechen von Parasympathomimetika (Windholz 1983; Adams 2001c; Kornberg 2001a) |
Panosteitis
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| Hund - Prednisolonacetat | | intramuskulär | Hypoadrenokortizismus
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| konjunktival | Augenerkrankungen
| - | 1 Tropfen 1%ige Prednisolonacetat-Suspension alle 6 - 24 Stunden; falls nötig stündliche Behandlung (Miller 1995b) |
|
| Hund - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | Allergische Bronchitis, Asthma
Sicherstellung der GK-Versorgung bei Entfernung eines Nebennierenrindentumors
| - | 1 - 2 mg/kg entweder eine Stunde vor der Operation oder zur Zeit der Anästhesieeinleitung; kann auch als Dauertropfinfusion während der OP verabreicht werden; nach der OP Applikation wiederholen (Plumb 2002). |
|
| intravenös | Schock- und Notfallbehandlung
Septischer Schock
| - | 5,5 - 11 mg/kg; kann nach 1, 3, 6 oder 10 Stunden wiederholt werden (Plumb 2002) |
Allergische Bronchitis, Asthma
Akute Addisonkrise
| - | 4 - 20 mg/kg über 2 - 4 Minuten; kann in 2 - 6 Stunden wiederholt werden; vorzugsweise nach Durchführung eines ACTH-Stimulationstests (Nelson 1998a; Plumb 2002) |
Sicherstellung der GK-Versorgung bei Entfernung eines Nebennierenrindentumors
| - | 1 - 2 mg/kg entweder eine Stunde vor der Operation oder zur Zeit der Anästhesieeinleitung; kann auch als Dauertropfinfusion während der OP verabreicht werden; nach der OP Applikation wiederholen; Erhaltungstherapie mit einer oralen Formulierung durchführen (Plumb 2002). |
|
| Pferd - Prednisolon | | intraartikulär | Arthritis
|
| intramuskulär | Entzündungshemmung
RAO/COPD/"Heaves"
| - | 600 - 800 mg/Tag für ein 450 kg schweres Pferd als Initialbehandlung (entspricht 1,33 - 1,78 mg/kg); möglicherweise kann die Dosis reduziert werden und es kann zur alternierenden Therapie mit einer oralen Applikation an jedem zweiten Tag gewechselt werden; Dosierungen von 200 mg/Tag für ein 450 kg schweres Pferd (entspricht 0,44 mg/kg) können allenfalls reichen (Plumb 2002). |
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| intravenös | Septischer Schock
Akute anaphylaktische Reaktion
Akute Addisonkrise
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| oral |
RAO/COPD/"Heaves"
| - | 600 - 800 mg/Tag für ein 450 kg schweres Pferd als Initialbehandlung (entspricht 1,33 - 1,78 mg/kg); möglicherweise kann die Dosis reduziert werden und es kann zur alternierenden Therapie mit einer oralen Applikation an jedem zweiten Tag gewechselt werden; Dosierungen von 200 mg/Tag für ein 450 kg schweres Pferd (entspricht 0,44 mg/kg) können allenfalls reichen (Plumb 2002). |
| - | 1,0 - 2,0 mg/kg 1 × täglich (Leguillette 2003) |
Hypoadrenokortizismus (nach raschem Absetzen einer GK-Therapie)
Allergische Dermatitis
| - | (0,25 -) 1 mg/kg/Tag für 5 - 7 Tage; dann Reduktion bis auf die gerade noch wirksame Dosis (Halbmayr 2003) |
Autoimmunkrankheiten
| - | 1 mg/kg 2 × täglich für 7 Tage; dann Reduktion der Dosis (Halbmayr 2003) |
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| Pferd - Prednisolonacetat | | intramuskulär | |
| konjunktival | Augenerkrankungen
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| subkonjunktival | Augenerkrankungen
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| Pferd - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intravenös | Septischer Schock
Entzündungshemmung
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| Schwein - Prednisolon | | intravenös | Akute anaphylaktische Reaktion
Akute Addisonkrise
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| Schwein - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | |
| intravenös | |
| Rind - Prednisolon | | intraartikulär | Arthritis
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| intramammär | Mastitis
| - | 10 mg/Viertel; das GK wird üblicherweise mit einem Antibiotikum kombiniert und alle 12 Stunden über maximal 3 Tage appliziert (EMEA 1999f). |
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| intramuskulär | |
| intravenös |
Akute anaphylaktische Reaktionen
Akute Addisonkrise
Erkrankungen des ZNS
| - | 1 - 4 mg/kg zur Behandlung eines zerebralen Ödems sekundär zur Polioenzephalomalazie (Plumb 2002) |
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| Rind - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär |
Aseptische Laminitis
| - | 100 - 200 mg/Tier/Tag; Therapie während 2 - 3 Tagen fortsetzen (Plumb 2002) |
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| intravenös |
Aseptische Laminitis
| - | 100 - 200 mg/Tier/Tag; Therapie während 2 - 3 Tagen fortsetzen (Plumb 2002) |
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| Schaf - Prednisolon | | intramuskulär | |
| intravenös |
Akute anaphylaktische Reaktion
Akute Addisonkrise
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| Schaf - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | |
| intravenös | |
| Ziege - Prednisolon | | intramuskulär | |
| intravenös |
Akute anaphylaktische Reaktion
Akute Addisonkrise
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| Ziege - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | |
| intravenös | |
| Kaninchen - Prednisolon | | intramuskulär | Entzündungshemmung
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| oral | Entzündungshemmung
Spinaltrauma
| - | 0,25 - 0,5 mg/kg alle 12 Stunden für 3 Tage, dann 1 × täglich für 3 Tage und anschliessend jeden zweiten Tag für weitere 3 Tage (Plumb 2002) |
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| subkutan | Entzündungshemmung
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| Maus - Prednisolon | | oral | Entzündungshemmung
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| Ratte - Prednisolon | | oral | Entzündungshemmung, Schock
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| subkutan | Entzündungshemmung, Schock
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| Meerschweinchen - Prednisolon | | oral | Entzündungshemmung
Allergie, Schock
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| subkutan | Allergie, Schock
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| Chinchilla - Prednisolon | | intramuskulär | Entzündungshemmung, Schock
Cave: Prednisolon sollte nicht in der Frühträchtigkeit verabreicht werden (Schweigart 1995)! |
| intravenös | Entzündungshemmung, Schock
| - | 2,5 - 5 mg/kg einmalig, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Schweigart 1995) |
Cave: Prednisolon sollte nicht in der Frühträchtigkeit verabreicht werden (Schweigart 1995)! |
| subkutan | Allergie
Entzündunghemmung, Schock
| - | 2,5 - 5 mg/kg einmalig, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Schweigart 1995) |
Cave: Prednisolon sollte nicht in der Frühträchtigkeit verabreicht werden (Schweigart 1995)! |
| Degu - Prednisolon | | intramuskulär | Septischer Schock, Allergie
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| subkutan | Septischer Schock, Allergie
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| Gerbil - Prednisolon | | oral | Entzündungshemmung
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| Hamster - Prednisolon | | oral | Entzündungshemmung, Schock
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| Igel - Prednisolon | | subkutan | Allergie, Schock
| - | 2,5 mg/kg, im Schockzustand bis zu 10 mg/kg möglich (Barbiers 1993) |
| - | 5 mg/kg, sollte in Kombination mit einem Antibiotika verabreicht werden (Saupe 2005) |
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| Hörnchen und Murmeltiere - Prednisolonsuccinat-Natrium | | subkutan | Lymphom
| - | Präriehund: 1 - 2 mg/kg 1 × täglich (Miwa 2006) |
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| Frettchen und Marder - Prednisolon | | intramuskulär | Entzündungshemmung, eosinophile Gastroenteritis
Schock
Insulinom
| - | 0,5 - 2,5 mg/kg 2 × täglich, mit tiefer Dosierung beginnen und bei Bedarf langsam erhöhen; in Kombination mit Diazoxid kann die Prednisolondosis reduziert werden (Allen 2005) |
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| oral | Entzündungshemmung
Insulinom
| - | 0,5 - 2,5 mg/kg 2 × täglich, mit tiefer Dosierung beginnen und bei Bedarf langsam erhöhen; in Kombination mit Diazoxid kann die Prednisolondosis reduziert werden (Allen 2005) |
Eosinophile Gastroenteritis
| - | Initial 1,25 - 2,5 mg/kg 1 × täglich, bei Besserung Reduktion der Dosis (Carmel 2006) |
Palliativ beim Lymphom
| - | 2 mg/kg 1 × täglich kann die klinischen Symptome und Tumorgrösse reduzieren (Allen 2005) |
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| subkutan | Entzündungshemmung, eosinophile Gastroenteritis
Schock
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| Schildkröten - Prednisolon | | intramuskulär | Schock
Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände
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| oral | Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände
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| Schildkröten - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock
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| intravenös | Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock
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| Echsen und Krokodile - Prednisolon | | intramuskulär | Schock
Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände
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| oral | Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände
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| Echsen und Krokodile - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock
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| intravenös | Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock
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| Schlangen - Prednisolon | | intramuskulär | Schock
Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände
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| oral | Entzündungshemmung, chronische Schmerzzustände
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| Schlangen - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock
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| intravenös | Schock, ZNS-Schwellung, septischer Schock
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| Geflügel: Huhn, Trute, Fasan und Wachtel - Prednisolon | | oral | Pemphigus
| - | 4 mg/kg 1 × täglich, bei Besserung Dosis langsam reduzieren (Han 2008) |
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| Papageien und Sittiche - Prednisolon | | intramuskulär | Schock, akute Atemnot
Entzündungshemmung
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden. Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Kaleta 1999). |
| intravenös | Schock, Trauma
Akute Atemnot
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Hatt 2005). |
| oral | Schock, Trauma
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| Papageien und Sittiche - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | Schock, ZNS-Trauma, Entzündungshemmung
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| intravenös | Schock, ZNS-Trauma, Entzündungshemmung
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| Singvögel und Käfigvögel - Prednisolon | | intramuskulär | Entzündungshemmung
Schock, akute Atemnot
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden. Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Kaleta 1999). |
| intravenös | Schock, Trauma
Akute Atemnot
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| oral | Entzündungshemmung
| - | 6 mg/kg 2 × täglich, Langzeittherapie vermeiden (Tully 1997) |
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| Singvögel und Käfigvögel - Prednisolonsuccinat-Natrium | | intramuskulär | Schock, ZNS-Trauma, Entzündungshemmung
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| intravenös | Schock, ZNS-Trauma, Entzündungshemmung
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| Greifvögel - Prednisolon | | intramuskulär | Schock, Trauma
Akute Atemnot
Entzündungshemmung
Appetitanregung
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| intravenös | Schock, Trauma
Akute Atemnot
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| oral | Entzündungshemmung
| - | 6 mg/kg 2 × täglich, Langzeittherapie vermeiden (Tully 1997) |
Appetitanregung
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