| Ouabain - Interaktionen |
CliniPharm Wirkstoffdaten |
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ACTH
ACTH kann zu einem Kaliumverlust führen und damit zu einer gesteigerten Empfindlichkeit für Herzglykoside (Ungemach 1994c).
Amphotericin B
Amphotericin B kann zu einem Kaliumverlust führen und damit zu einer gesteigerten Empfindlichkeit für Herzglykoside (Ungemach 1994c).
Amrinon
Digoxin und andere inotrope Glykoside führen mit Amrinon zu additiven Wirkungen (Plumb 1999).
Antacida
Die Absorption von Herzglykosiden wird gehemmt (Ungemach 1994c).
Carbenoxolon
Carbenoxolon führt zu Hypokaliämie und Hypomagnesämie und verstärkt so die Wirkung der Herzglykoside (Ungemach 1994c).
Chinidin
Die gleichzeitige Verabreichung von Chinidin und Herzglykosiden reduziert die Elimination von Herzglykosiden und erhöht die Toxizität (Ungemach 1994c). Im Gegensatz zu Digoxin und Digitoxin gibt es keine Interaktion zwischen g-Strophantin und Chinidin an den Bindungsstellen (Kim 1981b). Der Blutspiegel von Digitoxin und g-Strophantin wird beim Einsatz von Chinidin bei der Ratte nicht beeinflusst (Kim 1981a).
Cholestyramin
Cholestyramin reduziert die Wirkung von Herzglykosiden durch Reduktion der Absorption (Ungemach 1994c).
Diuretika
Diuretika (z.B. Furosemid, Thiazide) führen durch Kaliumverlust zu erniedrigten Serum- und Gewebskonzentrationen an Kaliumionen. Dadurch nimmt die Empfindlichkeit für Herzglykoside zu (Ungemach 1994c).
Domperidon
Domperidon beeinflusst die Resorption der Herzglykoside durch eine Beschleunigung der Darmpassage (Ungemach 1994c).
Furosemid
Diuretika (z.B. Furosemid, Thiazide) führen durch Kaliumverlust zu erniedrigten Serum- und Gewebskonzentrationen an Kaliumionen. Dadurch nimmt die Empfindlichkeit für Herzglykoside zu (Ungemach 1994c).
Gossypol
Gossypol reduziert den positiv inotropen Effekt von Strophantin (Ye 1989).
Glukokortikoide
Glukokortikoide können zu einem Kalium- und Magnesiumverlust führen (Ungemach 1994c) und damit zu einer Wirkungserhöhung von Herzglykosiden (Ungemach 1994c).
Kalium
Kalium verdrängt Herzglykoside am Rezeptor (Ungemach 1994c).
Kalzium
Herzglykoside und Kalzium besitzen eine synergistische Wirkung (Ungemach 1994c).
Kaolin-Pektin
Kaolin-Pektin reduziert die Absorption von Herzglykosiden (Ungemach 1994c).
Laxantien
Laxantien können zu einem Kaliumverlust und damit zu einer gesteigerten Empfindlichkeit für Herzglykoside (Ungemach 1994c), außerdem zu einer beschleunigten Darmpassage (Ungemach 1994c) und damit zu einer verringerten Resorption führen.
Methylxanthine
Methylxanthine können in Kombination mit Herzglykosiden eine verstärkte heterotope Reizbildung zur Folge haben (Ungemach 1994c).
Metoclopramid
Metoclopramid reduziert die Wirkung von Herzglykosiden durch Beschleunigung der Darmpassage (Ungemach 1994c).
Neomycin (oral)
Reduziert die Wirkung von Herzglykosiden durch Reduktion der Absorption (Ungemach 1994c).
Salicylate
Salicylate erhöhen durch Entstehung einer Hypokaliämie und Hypomagnesämie die Wirkung von Herzglykosiden (Ungemach 1994c).
Sympathomimetika
Beta-Sympathomimetika führen zu einer Verstärkung der heterotopen Reizbildung (Ungemach 1994c).
Thiazide
Durch die Entstehung einer Hypokaliämie und Hypomagnesämie wird die Wirkung von Herzglykosiden verstärkt (Ungemach 1994c).
Thyreostatika
Thyreostatika führen zu einem verringerten Abbau und einer geringeren Verteilung der Herzglykoside (Ungemach 1994c).
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