| Polymyxin - Interaktionen |
CliniPharm Wirkstoffdaten |
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Antibiotika
Polymyxine wirken durch ihre Fähigkeit, die Struktur der äusseren Membran sowie der Zytoplasmamembran zu zerstören, synergistisch mit verschiedenen Antibiotika. Ein Synergismus wurde mit Sulfonamiden und Trimethoprim gegen verschiedene Enterobacteriaceae, inklusive sonst resistenter Proteus-Spezies und Ps. aeruginosa, nachgewiesen (Dowling 2006b). Ein Synergismus gegenüber Ps. aeruginosa wurde zwischen Polymyxinen und Tetrazyklinen, Sulfamethoxazol, Chloramphenicol und Carbenicillin nachgewiesen (Ziv 1981c). Polymyxine und Sulfonamide könnten synergistisch gegenüber gewissen gramnegativen Bacillen, wie Proteus und Serratia, welche Polymyxin-resistent sind, wirken (Ziv 1981c).
Antiseptika und Komplexbildner
Polymyxine werden zur Behandlung von lokalen Pseudomonaden-Infektionen bevorzugt (Hund und Katze) und können, um eine synergistische Wirkung zu erzeugen, mit Chlorhexidin oder EDTA kombiniert werden(Dowling 2006b).
Muskelrelaxanten
Die Wirkung nichtdepolarisierender Muskelrelaxantien kann durch Polymyxine verstärkt werden (Starke 2005b).
Nephro- sowie neurotoxische Substanzen
Die Kombination von Polymyxinen mit potentiell nephrotoxischen und neurotoxischen (z.B. Aminoglykoside) Substanzen ist zu vermeiden (Falagas 2008).
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