| Wirkstoffklasse: | Ammonium & Ammoniumverbindungen |
| Synonyme: | Pancuroniumbromid; Pancuronium bromide; Pancuronii bromidum; Bromure de pancuronium; Pavulon ; NA 97; ORG NA 97; Mioblock |
| CAS-Nummern: | Pancuroniumbromid | = | 15500-66-0 | PubChem |
Eigenschaften
Pancuronium ist das erste synthetisch hergestellte (Plumb 1991; Lüllmann 1999; Plumb 2005) biquaternäre (Mc Leay 2004) Aminosteroidderivat (Stovner 1970; Plumb 1991; Lüllmann 1999; Burgis 2002; Plumb 2005).
Pancuroniumbromid
Die Summenformel lautet C35H60Br2N2O4 und das Molekulargewicht beträgt 732,68. Pancuroniumbromid ist ein weisses, geruchsloses, bitter schmeckendes, hygroskopisches feines Pulver (Plumb 2005; Plumb 1991; McEvoy 1992). Der Schmelzpunkt liegt bei 215°C (Plumb 1991; Plumb 2005; Karis 1971). 1 Gramm löst sich in 100 ml Wasser. Pancuronium ist sehr gut löslich in Alkohol (Plumb 2005). Essigsäure wird verwendet, um Lösungen auf den pH-Wert 4 einzustellen (Plumb 1991; McEvoy 1992).
Lagerung / Stabilität
Obwohl eine Pancuroniumlösung gekühlt bei 2 bis 8°C gelagert werden sollte, kann sie gemäss Hersteller 6 Monate bei Raumtemperatur gelagert werden [sic!] (Plumb 1991).
Pancuronium sollte nicht in Plastikspritzen und -gefässen aufbewahrt werden, da es an Plastikoberflächen absorbiert werden kann (Plumb 1991).
Kompatibilität
Wenn Pancuronium mit Barbituraten gemischt wird, kann es zu Ausfällungen kommen (Plumb 1991). Hingegen wurde keine Präzipitation beobachtet, wenn Pancuronium mit Succinylcholin, Pethidin, Neostigmin, Gallamin, Tubocurarin oder Promethazin gemischt wird (Plumb 1991).
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