| Decoquinat - Indikationen |
CliniPharm Wirkstoffdaten |
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Allgemein
Decoquinat sollte nicht zur Therapie einer klinischen Kokzidiose eingesetzt werden (Plumb 2002). In Versuchen mit Hühnern blieb die Applikation 3 Tage nach einer experimentellen Infektion mit Kokzidien wirkungslos (Williams 1997d).
Hund
Gastrointestinaltrakt
Kuh und Kalb
Gastrointestinaltrakt
Durch die Kokzidienkontrolle bei jungen Kälbern wird aufgrund der geringen Parasitenbelastung das Wachstum und die Gewichtszunahme gefördert (Heinrichs 1991; Heinrichs 1990):
| - | Kokzidioseprävention betreffend die Erreger Eimeria bovis und Eimeria zuernii (FDA 1999) |
| - | In in-vitro-Studien konnte eine kokzidiozide Wirkung gegen Neospora caninum nachgewiesen werden (Lindsay 1997). |
Schaf
| - | Toxoplasma gondii; durch die prophylaktische Applikation konnten in einer Studie die klinischen Symptome sowie die Abortrate vermindert werden (Buxton 1996) |
Gastrointestinaltrakt
Ziege
Gastrointestinaltrakt
| - | Kokzidioseprävention (Bretzlaff 1993) betreffend E. christenseni und E. ninakohlyakimoviae (Plumb 2002) |
| - | Prophylaxe von Infektionen mit Cryptosporidium parvum: Decoquinat reduziert die Oozystenausscheidung und somit die Schwere der Erkrankung (Ferre 2005). |
Wachstumsförderer
Decoquinat führt bei der Ziege zu einer schnelleren Gewichtszunahme infolge einer vermehrten Futteraufnahme und einer besseren Absorption im Darm. Die verbesserte Absorption basiert wahrscheinlich auf einer verminderten Anzahl von Darmepithelläsionen. Zudem konnte bei einer Verabreichungsdauer über 75 Tage eine erhöhte Milchleistung in der ersten Laktation (12 - 15%) festgestellt werden (Morand-Fehr 2002).
Lama
Gastrointestinaltrakt
Geflügel
Gastrointestinaltrakt
| - | Kokzidioseprävention betreffend E. tenella, E. necatrix, E. acervulina, E. mivati, E. maxima und E. burnetti (Plumb 2002) |
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