| Wirkstoffklasse: | Imidazole & Imidazolderivate |
| Synonyme: | Castellani; Daktar; Daktarin; Infectosoor; Micotar; Mykoderm; Monistat; Decomyc; Fungur; Gyno-Daktar; Micobeta; Mykotin; Vobamyk |
| CAS-Nummern: | Miconazol | = | 22916-47-8 | PubChem |
| | Miconazolnitrat | = | 22832-87-7 | PubChem |
Eigenschaften
Miconazol ist ein synthetisches Imidazolderivat (McEvoy 1992; Sawyer 1975). Der Wirkstoff hat die Summenformel C18H14Cl4N2O (Windholz 1983; Richardson 1994) und ist ein weisses kristallines Pulver und ist praktisch wasserunlöslich, aber frei löslich in Alkohol (McEvoy 1992). Miconazol ist chemisch sehr eng mit Econazol verwandt (Bennett 1995b).
Der pKb ist 7,35 (McEvoy 1992) und das Molekulargewicht beträgt 416,14 (Richardson 1994). Die im Handel erhältliche Injektionslösung ist leicht gelb und klar, und hat einen pH von 3,7 - 5,7 (McEvoy 1992). Der Schmelzpunkt liegt bei 170,5°C (Windholz 1983).
Lagerung / Stabilität
Die im Handel erhältliche Miconazolinjektionslösung sollte bei 15 - 30°C aufbewahrt werden. Nach der Auflösung in 0,9% Natriumchloridlösung oder 5%iger Dextroselösung ist Miconazol bei Raumtemperatur während 24 h stabil (McEvoy 1992).
Kompatibilität
Bei der Keratomykosebehandlung sollte die Miconazollösung nicht mit Tränenflüssigkeitsersatz oder anderen ophthalmologischen Produkten gemischt werden (Boothe 1995d).
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